Freiwillige Feuerwehr Veitshöchheim

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„Neu- und Ersatzbeschaffungen bei der Feuerwehr Veitshöchheim“

Optimierte Hilfsmöglichkeiten bei Einsätzen

Bereits im Dezember 2011 erhielt die Feuerwehr Veitshöchheim neue Atemschutzgeräte „AirMaXX AE/ESA eXXtreme“ der Firma MSA Auer. Die 12 Geräte, Lungenautomaten „autoMaXX-ESA“ und 36 Masken „UltraElite ESA“ sind nach aktuellem Standard mit dem Einheitssteckanschluss - ESA ausgerüstet. Die neuen Geräte sind für eine Erweiterung mit Telemetrie vorbereitet und gewährleisten dann eine noch bessere Überwachung des Geräteträgers. Desweiteren ist die Tragplatte in der Größe verstellbar, mit extrem robuster und gleichzeitig komfortabler Bebänderung ausgestattet und mit einer leichteren CFK-Atemluftflasche bestückt. Diese Maßnahmen erleichtern dem Atemschutzträger den Einsatz mit diesem Atemschutzgerät.

   

Zur Erhöhung der Sicherheit des Angriffstrupps wurde eine Atemschutz-Sicherheitstrupp-Tasche zusammengestellt, diese beinhaltet ein speziell für diesen Zweck konfiguriertes Atemschutzgerät, eine Rettungsschere und Bandschlingen. Bei einem Atemschutznotfall unterstützt die Tasche den Sicherheitstrupp bei der umgehenden Hilfe und Rettung des in Not geratenen Atemschutzträgers.

Ebenfalls neu ist ein Teil der HvO-Ausrüstung. Beschafft wurde neben einem neuen gefüllten Notfallrucksack „Pax Wasserkuppe L - ST-FT2“ auch eine neue Sauerstofftasche „Pax Oxy-Compact - M“, ausgerüstet mit einer 2 Liter Sauerstoffflasche, Beatmungsbeutel mit Masken, Intubationsset und  neuem Pulsoxymeter. Der jetzige Rucksack ist bereits seit über zehn Jahren im Einsatz und wird zukünftig als Reserve auf einem anderen Fahrzeug verladen sein.

Mit der neuen Ausrüstung wurden im Laufe der Zeit nun alle Gerätschaften und die Schutzkleidung erneuert und ermöglichen ein professionelles Arbeiten mit neuester Technik.

Da auch der Main zu unserem Einsatzbereich gehört, wurde zum Retten von Personen aus offenen Gewässern und für Eisrettungen ein Überlebensanzug  der Firma Helly Hansen beschafft. Dieser Trockenanzug schützt die Retter vor den niedrigen Wassertemperaturen in der kalten Jahreszeit und ermöglicht eine schnelle Rettung Ertrinkender oder ins Eis eingebrochener Personen.
Wie hoch die Wärmeisolierung des Anzugs ist, verdeutlicht die Herstellerangabe das eine Person bei einer Wassertemperatur von 0°C für sechs Stunden im Wasser bleiben kann.

Für die technische Hilfeleistung steht nun eine universelle Rettungssäge, das ist eine umgebaute Motorkettensäge, zur Verfügung. Damit können neben Holz auch Metall und andere Materialien geschnitten werden. Die Einsätzkräfte sind so für die individuellen Gegebenheiten bei den Einsätzen gewappnet und können rasch Hilfe leisten.

Alle diese Gerätschaften optimieren die Hilfsmöglichkeiten der Feuerwehr, jedoch müssen sie auch sicher beherrscht werden und verlangen intensives Training und Übung, daher erfolgt im Rahmen der Gruppenübungen und Schulungsabenden eine Einweisung auf die Geräte.

Freiw. Feuerwehr Veitshöchheim, MF/MH
Februar 2012