„Feuerlöscher und Fettbrand“

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„Feuerlöscher und Fettbrand“ Brandschutzunterweisung an der LWG
Heiß ging es bei der alljährlichen Brandschutzunterweisung für Studierende und Mitarbeiter an der Bayerischen Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau zu. Kommandant Robert Röhm von der Feuerwehr Veitshöchheim und die Firma Wagenbrenner Feuerschutz aus Rimpar-Maidbronn demonstrierten die passenden Löschmittel und Löschverfahren zur Brandbekämpfung. Nach einem einstündigen Lehrvortrag in der Aula durfte auf der Freifläche am Technikzentrum der Schule selbst gelöscht werden. Hierbei wurde einem Fettbrand, brennenden Kartonagen und entzündetem Benzin eine der drei Voraussetzungen für das Feuer durch folgende Maßnahmen entzogen: Brennbaren Stoff entfernen, Ersticken und Abkühlen. Durch Brände sterben in der Bundesrepublik jährlich etwa 600 Menschen.Die meisten dieser schlimmen Ereignisse entstehen durch Unaufmerksamkeit, etwa durch Zigaretten, entzündendes Öl auf dem Herd oder Kerzen in der Weihnachtszeit.
Die Brandbekämpfung hängt davon ab, welches Material brennt. Bei Kleinbränden kann das Feuer oftmals mit einer Decke erstickt werden. Bei Fritteusenbränden/Öl/Fett nie mit Wasser löschen, sondern mit einem großen Deckel das Feuer ersticken und z. B. den Topf vom Herd ziehen. Der nächstgelegene Feuerlöscher in den Gebäuden der Landesanstalt eignet sich für das Löschen. Die Löschmittel sind dem brennbaren Material in ihrer Umgebung zugeordnet. Hier braucht man sich keine Gedanken zu machen, ob ein Feuerlöscher die Brandklasse A, B, C oder D bekämpfen kann. Da ein Feuerlöscher für höchstens 15 Sekunden Dauerbetrieb ausgelegt ist, sollten gleichzeitige Löschaktionen mit mehreren Löschern erfolgen. Kommandant Röhm gab auch Tipps für den Privathaushalt: Ein Rauchmelder schenkt Ihnen im Falldes Falles wertvolle, lebenswichtige Minuten!
Text und Fotos: Nikolai Kendzia (LWG)
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